Tagesgeldkonto – Vorteile auf einem Blick
Dass ein Tagesgeldkonto eine Fülle von Vorteilen mit sich bringt, dürfte wohl jedermann bekannt sein. Doch welche sind das im Einzelnen? Die folgende Übersicht stellt einmal kurz dar, womit Sie bei einem Tagesgeldkonto rechnen können.
1. Die Zinssätze liegen höher
Die Zinssätze für ein Tagesgeldkonto liegen im Vergleich zu einem herkömmlichen Sparbuch oder einer anderen Anlageform, bei der das Geld jederzeit verfügbar ist, vielfach höher. Die Zinsen orientieren sich zwar an den Zinssätzen, die von der Europäischen Zentralbank herausgegeben werden, das heißt, sie liegen in Zeiten der wirtschaftlichen Krise niedriger. Sie sind aber dennoch stets über den Zinsen angesetzt, die normalerweise vergeben werden.
2. Das Geld ist flexibel verfügbar
Ein besonders hervorzuhebender Vorteil ist, dass das Geld, das auf ein Tagesgeldkonto gebracht wird, stets verfügbar ist. Es kann jederzeit, bei einer Onlinekontoführung auch nachts und an den Feiertagen, von einem Girokonto aus überwiesen werden. Innerhalb eines Werktages kann das Geld wieder zurück transferiert werden. Die Summe ist dabei nicht begrenzt, es sei denn, der Bankkunde legt einen maximalen Wert fest, der täglich überwiesen werden kann.
3. Die Zinsausschüttung ist gewinnbringend angelegt
Die Zinsausschüttung wird je nach Bank unterschiedlich gehandhabt. Bei einigen Banken erfolgt sie vierteljährlich, bei anderen monatlich. Auf jeden Fall profitiert der Bankkunde vom Zinseszinseffekt, natürlich bei einer monatlichen Ausschüttung noch mehr.
4. Die Kontoführung ist kostenlos
Für die Führung des Tagesgeldkontos fallen keinerlei Gebühren an, auch einen Eröffnungsgebühr entfällt.
5. Es ist keine Mindesteinlage erforderlich
Im Gegensatz zu vielen anderen Geldanlagen, ist bei der Führung eines Tagesgeldkontos keine Mindesteinlage vonnöten. Schon ein Betrag von zehn Euro könnte angelegt werden. Allerdings begrenzen einige Banken den möglichen Anlagebetrag nach oben, beispielsweise kann es sein, dass bei einer Einlage von 50.000 Euro der Kunde aufgefordert wird, eine andere Anlageform zu wählen.
6. Das Geld ist sicher
Aufgrund der Einlagensicherung ist das Geld geschützt, auch, wenn zum Beispiel die Bank pleite ist. Wie hoch die Einlagensicherung tatsächlich ist, sollte jeder Kunde bei der kontoführenden Bank erfragen. Vorgeschrieben ist, dass mindestens 90 Prozent der Anlage, mindestens aber 20.000 Euro gesichert sein müssen, einige Banken geben eine vollständige Sicherheit für das gesamte angelegte Geld.